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1. Herren, Gleich zum Auftakt schwere Brocken

25.08.2012

Herzhorns Oberliga-Coach Michael von Thun spricht im Interview mit der Norddeutschen Rundschau über seinen aktuellen Kader und die am Wochenende beginnende neue Saison.

Herzhorn. Am Sonntag beginnt auch für die Oberliga-Handballer des MTV Herzhorn die neue Saison mit einem Auswärtsspiel bei der U23 des HSV Hamburg. Vor der Auftakt-Partie bei einem der Titelanwärter (Anpfiff: So., 17 Uhr) und seiner dritten Spielzeit mit dem MTV sprachen wir mit dem Coach Michael von Thun, der gleichzeitig auch Trainer der Herzhorner Oberliga-A-Mädchen ist.
Michael von Thun
Der Herzhorner Kader hat sich gegenüber der Vorsaison stark verändert. Wie schätzen Sie die Qualität der Neuzugänge ein?

Tim Früchtenicht und Stefan Pohlmann kommen zwar von anderen Klubs, haben aber auch schon vorher lange Zeit in Herzhorn gespielt. Sie lassen sich genauso leicht integrieren wie die jungen Lutz Wamser, Marc Saggau und Lasse Dieckmann, die wir aus der zweiten Mannschaft hochgezogen haben. Ich glaube, dass unser jetziger Kader qualitativ besser ist als in der vergangenen Spielzeit. Mit Tim Früchtenicht haben wir endlich wieder einen zweiten Linkshänder im Rückraum. Insgesamt sind wir wesentlich variabler und dadurch schwerer auszurechnen. Gleich die ersten drei Spiele gegen HSV Hamburg II, Dithmarschen LH und Preetzer TSV haben es in sich, daran kann sich die Mannschaft weiterentwickeln. Allerdings ist der Kader quantitativ mit zehn Feldspielern plus dem Perspektivspieler Christian Fahl recht dünn, schwere Verletzungen können wir natürlich gar nicht gebrauchen.

Wie schwer wiegen die Abgänge?

Stephan Hinrichs ist natürlich ein herber Verlust. Er wird nur noch ein Spiel machen, ehe er aus beruflichen Gründen für ein Jahr in die Schweiz gehen muss. Er ist stets für fünf, sechs Tore gut und ist als Herzhorner Urgestein ein echter Motivator. Hendrik Meyn hat sich aus meiner Sicht ein wenig unrühmlich verabschiedet. Erst wollte er aus beruflicher Sicht kürzer treten, spielt jetzt aber für den Ligakonkurrenten HG Hamburg/Barmbek. Seine Position im Spielaufbau können Stefan Pohlmann und Lasse Pingel im Wechsel aber adäquat ersetzen. Froh bin ich, dass Thorsten Nagel mit seinen 41 Jahren doch noch nicht so ganz vom Handball lassen kann. Von den drei Torhütern hat er am meisten trainiert und macht bisher einen sehr guten Eindruck.

Am Ende der vergangenen Saison belegte der MTV Herzhorn Rang fünf. Wie sieht die Zielsetzung für die neue Saison aus?

Wenn ich dürfte, würde ich das nur allzu gern wiederholen. Aber das wird sicher noch schwerer werden als in der vergangenen Saison, weil die Teams mindestens genauso ausgeglichen sind. Ich erinnere nur an das Beispiel Alt Duvenstedt: Nach der Hinrunde Vierter, am Ende noch abgestiegen. Natürlich wollen wir sicher drin bleiben und das so früh wie möglich klar machen - das ist das Minimalziel.

Gibt es schon Titelfavoriten in der Oberliga?

Das ist noch sehr schwer einzuschätzen. Aber ich sehe Dithmarschen LH schon weit vorn, weil sie schon in der vergangenen Saison recht knapp gescheitert sind. Aber auch die U23-Teams des HSV Hamburg und THW Kiel werden ein Wort mitreden, weil sie ja unbegrenzt ihre Bundesliga-A-Jugendlichen einsetzen können und auch sonst haben sie die besten Möglichkeiten.

Seit Ende Juni befindet sich Ihr Team bereits in der Vorbereitung. Wie ist diese sehr intensive Phase gelaufen?

Mit dem Verlauf kann ich nicht so ganz zufrieden sein. Zum einen gab es einige Verletzungen, zum anderen sorgte auch ein unglückliche Urlaubsplanung von einigen dafür, dass ich nur selten den kompletten Kader zur Verfügung hatte. Von den Testspielen ist eigentlich nur das letzte gegen den Hamburg-Ligisten Esingen erwähnenswert. Da haben wir mit sieben Feldspielern und einem Torhüter mit vier Treffern gewonnen. Das sah schon mal ganz gut aus, auch wenn drei wichtige Feldspieler noch fehlten.

Es gibt mit Jürgen Dieckmann einen neuen Co-Trainer. Wie sieht die Aufgabenverteilung im einzelnen aus?

Jürgen nimmt mir einige spezielle Sachen beim Training ab, wie die Arbeit mit den Torhütern, das Konditionstraining oder besondere Übungen für einzelne Positionen. Natürlich vertritt er mich auch, wenn ich nicht da sein kann. Holger Fehlau übernimmt dafür die wichtigen Aufgaben im organisatorischen Bereich.

 

Interview in der Norddeutschen Rundschau vom 24.08.2012 mit Michael Lemm (Online-Version)



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